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Warum ich in einer Seniorenwohngemeinschaft lebe?!

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Zwei Mieterinnen berichten über ihre Erfahrungen und Beweggründe

 

Frau Stegelmann und Frau Rabe sind Mieterinnen in der selbstbestimmten Seniorenwohngemeinschaft „Seniorenwohnen Steyerberg“. Obwohl die beiden älteren Damen grundverschiedene Persönlichkeiten sind und von völlig unterschiedlichen Lebenswegen erzählen, hatten beide ähnliche Beweggründe in eine selbstbestimmte Seniorenwohngemeinschaft zu ziehen.

 

Sie bringen sich gerne in die Gemeinschaft ein, sie decken auch schon mal den Tisch, helfen beim Abräumen und legen die Wäsche zusammen, soweit es eben jedem möglich ist.  Was zum Mittagessen auf den Tisch kommt, wird wöchentlich zusammen in der Gruppe entschieden und jeder der möchte, hilft bei der Zubereitung mit.

 

Die ehrenamtlichen Betreuungskräfte von dem Verein LuIse e.V.  kommen zwei Mal die Woche ins Haus, beschäftigen sich mit den Mitbewohnern und spielen beispielsweise Karten oder Brettspiele mit ihnen.

 

 

Frau Stegelmann:

 

Frau Stegelmann ist 77 Jahre alt, wohnte in Nienburg (Langendamm) und hat dort 50 Jahre lang gewohnt. Ihr Mann und ihre Tochter sind bedauerlicherweise innerhalb von einem Jahr verstorben. In diesem Jahr hätte Sie mit ihren Mann goldene und ihre Tochter silberne Hochzeit gefeiert.

 

Sie erzählt, sie sei mit ihrem Mann früher häufig in den Bergen gewandert. Doch leider könne sie dies heute nicht mehr, aber sie zehre immer noch von diesen schönen Erinnerungen.

 

Auf die Frage, warum sie sich für den Einzug entschieden hat, antwortete sie: „Weil ich das Zuhause nicht mehr alleine konnte! Ich bin oft gestürzt, ich sag immer ich bin die Falloma“.

 

Seit 6 Monaten wohne sie jetzt schon in der Nähe ihres Enkelsohnes, der nun endlich ein ruhigeres Gewissen habe. Sie fühle sich sehr gut aufgehoben in ihrem neuen Zuhause und habe sich bereits gut eingelebt. Alle seien hier nett und freundlich.

 

Die Präsenzkraft kümmere sich um viele Dinge. Sie bringe ihr beispielsweise häufig etwas mit vom Einkauf was sie noch benötige, da sie nicht mehr so gut zu Fuß sei. Sie sagt: „Das finde ich schon gut“.

 

Außerdem könne sie immer machen wonach ihr der Kopf stehe. Kreuzworträtsel seien ihr Leben, dies wäre schon in ihrem alten Zuhause so gewesen.

 

 

Frau Rabe:

 

Frau Rabe ist 79 Jahre alt und kommt ursprünglich aus der Gemeinde Asendorf, um genau zu sein aus Graue, ein kleines Dorf an der B6.

 

Durch ihre Tochter ist sie auf das Seniorenwohnen Steyerberg aufmerksam geworden und wohnt seit fast 9 Monaten in der Seniorenwohngemeinschaft.

 

Ihre Entscheidung war wohlüberlegt, doch sie habe ihre Wahl selbst getroffen und wurde von niemanden dazu gedrängt.

 

Zu dem Gründen ihres Umzuges sagt sie: „Es ging Zuhause nicht mehr […] es ging gar nichts mehr“! Dies habe sich nun aber tüchtig gebessert und sie könne sich jetzt besser bewegen.

 

Sie fühle sich in ihren neuen vier Wänden sehr wohl und habe sogar ein eigenes Bad. Sie wäre zwar lieber in ihrer Heimat geblieben, doch es sei hier wesentlich schöner als ein Heimplatz in ihrer früheren Gegend.

 

„Ja vor allen Dingen ist es hier sehr Zentral, ich kann mit meinem Rollator zum Friseur, ich kann zum Arzt, ich kann zur Apotheke, ich kann zu Edeka dahinten, ich kann zur Volksbank und ich kann zu Penny. Ich kann überallhin wo ich mal eben hin möchte, solange das noch geht mit dem Rollator“ so Rabe.

 

Bei der Betreuung kämen ihre Mitbewohner und sie nicht zu kurz, Mal macht sie mit und Mal beschäftige sie sich mit anderen Sachen. Basteln wäre eben nicht ihr Ding, aber das müsse es ja auch nicht, denn sie könne jederzeit auf ihr Zimmer gehen, dies sei jedem freigestellt.

 

Sie kapsele sich zwar nicht ab, doch sei manchmal gerne für sich alleine und gucke dann Fernsehen oder telefoniere. „Das ist auch schön, dass wir unser eigenes Telefon haben, besser kann es doch nicht gehen, das würde ich sehr vermissen!“ erklärt sie zum Schluss.

 

 

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